Die coolsten Outdoor-Trends

Slacklining oder Trailrunning: Haben Sie noch nie gehört? Dann wird’s höchste Zeit – diese neuen Variationen des Draußen-Sports sind nämlich schwer im Kommen!

Fragt man die Deutschen, welche Sportart sie häufig machen, kommt noch vor Jogging oder Nordic Walking das Wandern. Doch wem Trekking-Touren durch die Berge etwa zum Watzmann oder im Flachland zu wenig Action bieten, sollte es mal mit Slacklining oder Trailrunning versuchen – den neuesten Trends der Outdoor-Branche.

Offroad auf zwei Beinen

Weg von der Straße – immer mehr Läufer gehen ins Gelände und joggen querfeldein.

WAS IST Trailrunning?

Trailrunning bedeutet Laufen auf schmalen, möglichst naturbelassenen Pfaden oder querfeldein. Hauptmotivation vieler Sportler: die bekannten, meist stadtnahen Laufrunden zu verlassen und den Körper durch die veränderten Bedingungen neu zu fordern. Die Länge der Strecke ist dabei oft weniger entscheidend als ihr Profil. Denn wechselnder Untergrund, Steigungen und Gefälle sowie natürliche Hindernisse stellen deutlich höhere Anforderungen an Bein- und Rumpfmuskulatur, Kondition und Lauftechnik; deshalb wird Trailrunning auch nicht für Einsteiger empfohlen.

WAS BRAUCHT MAN?

Ein Muss: spezielle Schuhe (siehe unten) mit gutem Grip, die vor durchdrückenden Steinen und Feuchtigkeit schützen. Ebenfalls sinnvoll: Pulsuhr, gute Lauffunktionskleidung (funktionelle Hose und Laufjacke, wir empfehlen spezielle Trail-Running-Produkte) sowie eventuell Handy, Trinkgurt und eine kleine Notration.

WAS BRINGT Trailrunning?

Hoher Fitness-Faktor durch Tempowechsel und komplexe Bewegungen. Das ständige Beobachten der Strecke schult Konzentration und Koordination; hier läuft der Kopf mit!

Einmal Akrobat sein!

Auf dem Schlauch stehen ist schwerer als gedacht!

WAS IST Slacklining?

Das Balancieren auf gespannten Seilen oder Gurten kommt aus der Kletterszene, der es als Zeitvertreib an Regentagen diente. Mittlerweile breitet sich der Virus aus. Während Profis atemberaubende Überquerungen unternehmen, vergnügt sich der gemeine Slackliner an der sogenannten Lowline, die mithilfe von Schlingen und Ratschen ungefähr in Hüfthöhe zwischen zwei stabilen Fixpunkten (Bäume, Geländer) gespannt wird. Dass es gar nicht höher sein muss, merkt man schnell, wenn man auf das 25 bis 35 Millimeter schmale, schwingende Band steigen möchte …

Für die ersten Steh- und Gehversuche unbedingt jemanden zu Hilfe nehmen, an dem man sich festhalten kann. Weicher Untergrund ist ebenfalls empfehlenswert! Wenn man das Ausbalancieren mit Beinen und Armen beherrscht, fängt man an zu gehen und kann sich – grundlegende Körperbeherrschung vorausgesetzt – an den ersten Tricks (Hocke, „Surfen“, Drehung et cetera) versuchen.

WAS BRAUCHT MAN fürs Slacklinen?

Im Handel gibt es komplette Sets. Eigenkonstruktionen mit Billigkarabinern und ähnliche Experimente sollte man sich unbedingt sparen – auf der Line lasten gewaltige Kräfte. Ein gerissenes Band, und die daranhängenden Teile werden zu gefährlichen Geschossen.

WAS BRINGT Slacklining?

Die gewisse Coolness – und seine Balance kann man kaum besser schulen!